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Besuch der Klasse 5.5 im IWF



Ausschnitt aus einem Versuchsfilm

Göttingen, 24.03.06  

            

Morgens sind wir von der Schule zum IWF gefahren. Aber wir waren zu früh da, weil der Bus zu schnell war. Da sind wir alle zum Bismarkstein hochgegangen und haben uns angeschaut, wie es da unten aussieht. Dann war es schon Zeit und wir mussten gehen.

 

Als wir endlich beim IWF angekommen waren, wurden wir von der Vertreterin von Herrn Niehaus und Frau Pape begrüßt. Frau Gräfin von Bullion hat uns etwas über die Arbeit am IWF erzählt, und wie es früher war. Das IWF ist 50 Jahre alt, es bedeutet „Institut für den wissenschaftlichen Film“.

 

Nun wurden wir in einen Raum geführt, wo Kuno uns die Zeitdehnung erklärt hat. Das bedeutet, dass man schnelle Bewegungen verlangsamen kann. Kuno hat uns gezeigt, wie man, wenn etwas herunterfällt, es in Zeitlupe aufnimmt. Dazu hat er einen Tischtennisball und ein Stück Styropor fallen lassen und mit einer speziellen Kamera aufgenommen (1000 Bilder in der Sekunde). Auf einem Bildschirm haben wir das vierzigfach verlangsamt gesehen. Wir haben Fallexperimente von allen möglichen Dingen gemacht, die wir selbst auf eine Plattform herunterwerfen durften: einen 10-Euroschein, Tücher, Metall. Eine Zeitlupenaufnahme davon hat  er uns auf CD aufgenommen und geschenkt. Anschließend wurde unsere ganze Klasse in drei Gruppen geteilt.

 

Da führte Herr Albrecht unsere Gruppe in ein Zimmer, wo Andreas Grimm (ein Auszubildender) saß und eine Vorschau für die Ausstellung „phaeno-Experimentierland-schaft“ für die Wolfsburger Nachrichten zusammenstellte mit Videoschnitt. Dort haben wir noch eine Forschungsaufnahme gesehen, wie sie das IWF gemacht hat. Danach sind wir in einen Computerraum zu Herrn Kosin gegangen, wo Unmengen von Computern standen, wo Hunderte von Kabeln angeschlossen waren, die über die ganze Welt verliefen. Er hat uns erzählt, warum sie PCs und Festplatten mit 73 GB haben. Es waren insgesamt 6 Terabyte (6000 Gigabyte). Das hat mir sehr gefallen, weil ich ein Computerfreak bin. Es hat mich sehr beeindruckt, dass man so viele Computer dafür braucht. Dann sind wir zu Frau Beurs gegangen, die bestimmte Farben für Filme ausprobiert hat für die Anpassung beim Übertragen der Filmausschnitte auf Video. Dazu zeigte sie uns einen Film, wo ein Tintenfisch Beute gefangen hat. Das Witzige daran war, dass Frau Beurs die Farben verändern konnte. Herr Kopp zeigte uns verschiedene Filme, die auf dem Computer abgespeichert waren. Thomas konnte ziemlich viele CDs brennen, er schenkte uns eine.

 

Dann sind wir zu Uwe gegangen. Mir hat sehr gut gefallen, dass wir selber Kameramann spielen durften. Uwe hat uns als Kameramann und Kameraassistent ausgebildet. Dazu haben wir auch einen Chemieversuch gefilmt. Er hat uns gezeigt, wie wichtig Licht für einen guten Film ist. und hat erklärt, dass man mit oder gegen die Sonne aufnimmt und mit einer oder mit zwei Lampen beleuchtet. Wir durften selbst Bildausschnitte einstellen durch Zoomen und die Bildschärfe einstellen.

 

Am Ende haben wir uns selber gefilmt und es war sehr lustig. Dabei haben wir die Kamera langsam geschwenkt. Das machte riesigen Spaß und Frau Müller sagte dazu „Ich muss mal wieder zum Friseur“. Außerdem haben wir eine Frühstückspause gemacht und einen Film geguckt. Dabei haben wir auch Ausschnitte aus der Sendung mit der Maus gesehen  Dann haben wir einen Kugelschreiber, ein Schlüsselbund etwas Süßes und zu Trinken bekommen.

 

Zuletzt haben wir uns verabschiedet und sind zum Bahnhof gefahren. Ich fand sehr nett, dass wir dort hin durften, daher möchte ich mich bedanken.

 

Die Klasse 5.5 mit Frau D. Müller und  Frau Dr. C. Faubel.

 

... und ein kleiner Dank ...



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