
Fremdsprachenprojekt im Rahmen eines Schüleraustauschs




Essen und Essgewohnheiten im Wandel




Spiele- früher und heute


Wir haben mit den Ungarn das Thema: Spiele- früher und heute behandelt. Es war sehr lustig den Ungarn die deutschen Spiele, wie zum Beispiel „Reise nach Jerusalem“ oder „Topfschlagen“, beizubringen, da man meistens mit Händen und Füßen erklären musste.
Wenn ihr euch unser Projekt angucken möchtet, dann klickt auf
www.spiele-frueher-heute.de.vu
Wir hoffen es gefällt euch.
Sarah Ve Wiegert


Weihnachten im Spätsommer

Wir haben in unserer Gruppe Weihnachten in Ungarn und Deutschland miteinander verglichen und wir stellten fest, dass es keine großen Unterschiede zwischen den beiden Weihnachtsfesten gibt.
Die weihnachtlichen Begriffe, wie zum Beispiel:
Weihnachtsbaum - karàcsonyfa oder Christkind - Jèzuska
übersetzten wir uns, um unser Projekt besser präsentieren zu können. Anschließend schmückten wir einen Tisch mit roten Kerzen, Tannenzweigen und einer Krippe, so dass er schön weihnachtlich wurde. Und es war gar nicht so schwer, wie erwartet mitten im Spatsommer, eine weihnachtliche Stimmung zu erzeugen.
Carola Rogge



Ungarische Gäste im Rathaus und beim meist geküssten Mädchen der Welt....



Die stellvertretende Bürgermeisterin Katharina Lankeit (SPD) empfing uns im Ratssaal der Stadt und informierte uns über die Wissenschaftsstadt Göttingen. Als Geschenk erhielten wir ein gelbes Schlüsselband mit der Schrift: „Stadt, die Wissen schafft“

Dann waren wir im alten Rathaus und wurden durch die Stadt geführt. Wir sahen das Gänseliesel, das „meist geküsste Mädchen der Welt“, die Jacobikirche und Vieles Andere. Am Ende waren wir sehr sehr müde.



"Szia!" heißt "Tschüss!"

Mareike Möllenkamp
Wenn man am Sonntag, 04.09.05, gegen 16.00 Uhr in Holzerode vorbei kam, konnte man zwei Nationen aufeinander treffen sehen. Ungarische Schüler besuchen für zwei Wochen Göttingen und sind in Gastfamilien untergebracht.
Beim gemeinsamen Grillen und Essen wurde sich auf ungarisch und deutsch über das Austauschprojekt unterhalten.
Frau Jüttner, die Schulleiterin der KGS, begrüßte alle anwesenden Schüler, Eltern und Betreuer des Projektes. Herr Janssen und Frau Kutter, unsere deutschen Lehrer sowie Frau Kincses, die ungarische Lehrerin erläuterten den Schülern den Ablauf und Ziel des Projektes. Am Ende der zwei Wochen muss ein fertiges Ergebnis stehen.
Damit die Jugend nicht nur den Plattensee mit Ungarn in Verbindung bringt, finanziert die Europäische Union dieses Projekt (Comenius-Projekt), mit dem Ziel sprachliche Minderheiten (nur 10 Mio. sprechen ungarisch) zu fördern. In den kommenden zwei Wochen werden in Gruppen die Themen:
Essgewohnheiten im Wandel
Spiele – früher und heute
Weihnachten
bearbeitet.
Die Voraussetzung, die man für dieses Projekt benötigt, ist Interesse etwas Neues kennen zu lernen und das ist vorhanden. Am Ende des gelungenen Nachmittages verabschiedeten sich alle in Vorfreude auf die bevorstehende gemeinsame Zeit.


Vorbereitungen auf den Ungarnaustausch


Wir schreiben den 26. August, sind frisch aus den wohlverdienten Ferien zurück in die Schule gekommen und anstelle von 2 ersehnten Französischstunden erwartet uns Ungarisch. Herr Janssen stellt uns Eva Kincses, die Lehrerin aus Kiskörös, vor. Ich nenne sie einfach Eva, da mir der Name Kincses etwas schwerer fällt…
Man beginnt gleich mit der hohen Schule der Mathematik und wir lösen, auf Ungarisch, Aufgaben wie 2+3=5, also kettö + harom = öt.
Anschließend lernen wir, uns im Ungarischen vorzustellen, in meinem Falle: Én Jan vagyok.
So verbringen wir wöchentlich 6 Schulstunden und informieren uns nun auch über Wohnort und Herkunft sowie Alter und Beruf.
Am 3. September können wir, oder viele von uns, die Gäste schon begrüßen und ihnen ein paar Worte auf Ungarisch sagen.
Nach diesem Erfolg sehe ich zuversichtlich in die Zukunft um in den nächsten Wochen den kleinen Wortschatz zu vergrößern um im März gerüstet für die Reise nach Ungarn zu sein.
Von Jan C. Ahlrichs




(mit Kommentar vom W.Holloway)
Im Oktober 2005 druckte die Zeitung in Kiskörös, Ungarn, einen Bericht, verfasst von Fanny Bácsi, über den Schülerbesuch in Göttingen. Dazu war auch ein Foto von der Ankunft mit den Begrüßungspapierhütchen auf dem Bahnhofsplatz.
Leider haben wir es hier bei uns versäumt bei den Medien mehr Aufmerksamkeit zu erreichen, aber vielleicht kann dies im März oder April nachgeholt werden, weil es aus verschiedenen Gründen für die GSG vorteilhaft ist.
Auf jeden Fall interessiert es vielleicht einige Beteiligte zu wissen, was die Ungarn über uns hinterher geschrieben haben. So gut es ging, habe ich deshalb versucht den Bericht zu übersetzen. Einige etwas fehlerhafte Aussagen habe ich dabei trotzdem dringelassen...


Kiskörös Schule bei deutsche Gymnasium

3.September, Tagesanbruch, 4 Uhr morgens. Ein wenig verschlafen, aber sehr aufgeregt, weil bis dahin nur wenige überhaupt mit einem Flugzeug schon mal geflogen waren, fuhren wir im Bus zum Flughafen. Lehrerin Szilvia Mihály überwachte die Gepäckabgabe und wir verabschiedeten uns von unseren Eltern, und flogen mit der Maschine hinauf.
Wir landeten glücklich in Hannover, wo Frau Kincses und der deutscher Lehrer Herr Janssen warteten und uns weiter zum Zug nach Göttingen führten. Nachmittags um ca. 13 Uhr kamen wir am Göttinger Bahnhof an, wo eine Überraschung auf uns wartete: Wir traten aus dem Bahnhof heraus und dort empfingen uns die deutschen Schüler und ihre Eltern und begrüßten uns auf ungarisch: Guten Tag wünschen wir allen Schülern aus Kiskörös!
Tante Éva hat ihnen dies natürlich beigebracht, weil sie schon 2 Wochen vor uns in Göttingen war, um Ungarisch zu unterrichten. Auch trugen alle Schüler Papierhüte in ungarischen Nationalfarben. Sehr schön war es danach die Partnerschüler kennen zu lernen, und alle fuhren dann in den jeweiligen Familien weg.
Am nächsten Tag hatten die Gastgeber eine Grillparty organisiert für alle an dem Projekt beteiligten Familien, und die Schulleiterin von Göttingen begrüßte uns offiziell. Es gab für uns leckeres Fleisch und herzlich vorbereitet Salate und alle fühlten sich wohl.
Werktags mussten wir dann in die Schule gehen und Projektarbeit erledigen. Hierfür gab es dreimal zwei verschiedene Gruppen mit den Themen: Weihnachten, Speisen, Spiele. Das Ziel war es, die Bräuche der zwei Länder zu vergleichen und die Ergebnisse auf unterschiedliche Weise selbständig darzustellen: Computerseiten erstellen, Videos aufnehmen, Theater-Sketches aufführen, Weihnachtsgebäck herstellen, traditionelle Speisen zubereiten.
Neben der Projektarbeit erlebten wir täglich durch verschiedenen Ausflüge die Kultur von deutschen Städten. Wir reisten sogar mit dem sogenannten ICE-Zug nach Berlin, eine sehr schöne, moderne Stadt. Dort besuchten wir einige Sehenswürdigkeiten z.B. das Brandenburger Tor und den Reichstag des deutschen Parlaments. Nachmittags waren wir bei den deutschen MTV-Studios, wo wir eine Sendung mit der US-Mädchengruppe Pussy Cat Dolls miterlebten.
Das Wochenende verbrachte jeder mit seiner Gastgeberfamilie und am Samstagabend waren mehrere von uns im Kino, was viel Spaß machte. Der nächste Ausflug führte uns ins Harzgebirge, wo es ein Bergwerk und eine überdachte Eislaufbahn gab. Wir fühlten uns sehr wohl hier beim Lachen über das ständige Hinfallen und Aufstehen.
Der letzte Abend hieß dann Abschied, an dem die Eltern und Familien unsere Arbeitsergebnisse von den zwei Wochen vorgeführt bekamen. Einfache ungarische- bzw. deutsche Sprachfähigkeiten wurden anhand eines Kanons illustriert, witzig und erfolgreich in beiden Sprachen gesungen.
Am 17.September morgens fuhren wir ab nach Hause, traurig weil wir so viele neue Freunde verlassen mussten, glücklich weil wir unsere Familien wiedersehen wollten, die schon gespannt am Budapester Flughafen auf uns warteten.
Trotz Ängsten und Anfangsschwierigkeiten hatten wir doch viele wunderbare Erlebnisse während der zwei Wochen von denen wir berichten konnten. Wir können jetzt kaum warten, um in März unsere neuen Freunde zu begrüßen und die angefangene Arbeit fortzusetzen.
Fanny Bácsi, 10c

